Leistung der Wärmepumpe
Die von einer Wärmepumpe gelieferte Wärme ist theoretisch die Summe aus der der Wärmequelle entzogenen Wärme und der für den Antrieb des Kreislaufs benötigten Energie. Die stationäre Leistung einer elektrischen Kompressionswärmepumpe bei bestimmten Temperaturbedingungen wird als Leistungszahl (COP) bezeichnet. Sie ist definiert als das Verhältnis zwischen der von der Wärmepumpe gelieferten Wärme und dem dem Kompressor zugeführten Strom.
Bei motorisch und thermisch angetriebenen Wärmepumpen wird die Leistung durch die Primärenergiekennzahl (KEK) angegeben. Die gelieferte Energie ist dann der höhere Heizwert (HHV) des zugeführten Brennstoffs. Für elektrisch angetriebene Wärmepumpen kann die Leistungszahl auch durch Multiplikation der Leistungszahl mit dem Wirkungsgrad der Stromerzeugung bestimmt werden.
Die Leistungszahl (COP) einer Wärmepumpe steht in engem Zusammenhang mit dem Temperaturhub, d. h. der Differenz zwischen der Temperatur der Wärmequelle und der Ausgangstemperatur der Wärmepumpe. Die Leistungszahl einer idealen Wärmepumpe wird ausschließlich durch die Kondensationstemperatur und den Temperaturhub (Kondensationstemperatur - Verdampfungstemperatur) bestimmt.